Johann Philipp von Walderdorff: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 20. April 2020, 21:37 Uhr

Johann Philipp von Walderdorff (1701 - 1768) entstammt einer adeligen reichsritterlichen Familie, die seit dem 13. Jahrhundert im Taunus und in der Wetterau ansässig war.
Als nachgeborener Sohn eines Reichsfreiherrn war er für die geistliche Laufbahn vorgesehen, da nur der jeweils Erstgeborene das Familienerbe antreten durfte.
1716 erhielt er daher mit 15 Jahren die Firmung und gleichzeitig die Priesterweihe. Durch die im 18. Jahrhundert übliche Verwandtenprotektion stieg er sehr schnell in der Hierachie auf und wurde 1739 Domdechant und kurfürstlicher Stadthalter in Trier.

Er zeichnete sich durch Jovialität, Menschenfreundlichkeit und Bürgernähe aus.
Im Jahr 1756 trat Johann Philipp von Walderdorff die Nachfolge des Kurfürsten zu Trier an.

1763 wurde er zusätzlich Bischof von Worms. Politisch war er dennoch sehr schwach und überließ die Entscheidungen zunehmend seinen Beratern.

Kurfürst Johann Philipp wandte sich nun vermehrt seinen Leidenschaften Bauen und Jagd zu. Trotz des Wohlstands galt er als freigiebig und großzügig.

Seine Berufung sah er selbst im Bauen, ließ das kurfürstliche Palais in Trier ausbauen und die Schlösser in Wittlich und Engers neu erbauen. Besonders zu bemerken ist der zurückhaltende Geschmack des Kurfürsten bei der Raumausstattung und Einrichtung.

Verfasser Christoph Eul
Quelle: Dieser Texte wurden im Rahmen des Projektes "Deichstadtweg" für die Stadtwerke Neuwied erstellt. www.deichstadtweg.de

Verwendete Literatur: Meinhardt, A. (1995): Neuwied Einst und Heute, Neuwied Arbeitskreis Engers [Hrsg.] (2007): Engers; Der Ort und seine Geschichte, Engers Schloss Engers