Katholische Kirche Kreuzerhöhung (Wissen): Unterschied zwischen den Versionen

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Katholische Kirche Kreuzerhöhung in Verbindung mit der Industrialisierung
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Zu den ältesten Berufen gehört der des Bergmannes. Die besonderen Gefahren des Berufes veranlasste die Bergleute sich zu Bruderschaften zusammenzuschließen, um für Gottesschutz bei der Berufsausübung zu bitten. Erstmals erwähnt wurde sie im Jahre 1508, die Bruderschaft hatte die Aufgabe die Kirche mit Wachs und Erz zu beliefern. So konnte die Kirche beleuchtet werden.<br>
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Verfasst von Christiane Weber, Gästeführerin in Wissen
 
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die Bruderschaft hatte die Aufgabe die Kirche mit Wachs und Erz zu
 
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Es gibt auch Heckerfresken im Kölner Dom, aber hier in Wissen
 
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befindet sich sein größtes zusammenhängendes Werk.
 
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Verfasser: Christinae Weber<br>
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Am ersten Donnerstag nach Pfingsten mussten alle Mitglieder der Bruderschaft am Gottesdienst teilnehmen, im Anschluss daran gab es die Hauptversammlung der Bruderschaft. Dieser Tag war ein bezahlter Feiertag.<br>
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Nachdem ersten Weltkrieg endete die Ära der Bruderschaft und aus ihr ging der katholische Arbeiterverein hervor.<br>
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1788 war Wissen ein Dorf mit 500 Einwohnern. Eine Unachtsamkeit beim Brotbacken verursachte eine verheerende Feuersbrunst und das Dorf wurde bis auf eine Handvoll Häuser zerstört. Auch die Kirche
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brannte bis auf die Grundmauern nieder. Vom Turm war nur noch der Sockel übrig.<br>
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Ungeachtet der schweren Zeiten baute man sie 1804 wieder auf. Dabei entdeckte man am Fuße des Turmes eine Inschrift die manche Historiker als Anno Dussend bezeichnen. „Im Jahre Tausend“. So vermutet man das sich hier bereits im Jahre Tausend eine Kirche befand.<br>
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Durch die Industrialisierung stieg die Einwohnerzahl bis 1905 auf 6282. Deshalb wurde sie 1912 bis 1914 vergrößert. Hierbei gab es großzügige finanzielle Unterstützung durch das Walzwerk und die Grafen von Hatzfeldt-Wildenburg, die bis heute das Patronatsrecht innehaben.<br>
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befindet sich sein größtes zusammenhängendes Werk.<br>
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===Der Brand von 2023===
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Immer wieder wurde die Kirche saniert und renoviert. Durch Brandstiftung im Februar 2023 wurde der Innenraum komplett verwüstet der Altar unwiederbringlich zerstört und die Fresken stark beschädigt.<br> Dank professioneller Arbeit der Kölner Dom Maler kann ab Ostern 2026 wieder Gottesdienst stattfinden.<br>
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Verfasser: Christiane Weber<br>
 
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''Verwendete Literatur: Wissener Heimatbuch, Chronik des Amtes Wissen (Sieg) von 1951;<br>''
 
''Verwendete Literatur: Wissener Heimatbuch, Chronik des Amtes Wissen (Sieg) von 1951;<br>''

Aktuelle Version vom 26. November 2025, 11:06 Uhr

Kath. Kirche Kreuzerhöhung (Wissen)
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Die Bruderschaft

Zu den ältesten Berufen gehört der des Bergmannes. Die besonderen Gefahren des Berufes veranlasste die Bergleute sich zu Bruderschaften zusammenzuschließen, um für Gottesschutz bei der Berufsausübung zu bitten. Erstmals erwähnt wurde sie im Jahre 1508, die Bruderschaft hatte die Aufgabe die Kirche mit Wachs und Erz zu beliefern. So konnte die Kirche beleuchtet werden.

Am ersten Donnerstag nach Pfingsten mussten alle Mitglieder der Bruderschaft am Gottesdienst teilnehmen, im Anschluss daran gab es die Hauptversammlung der Bruderschaft. Dieser Tag war ein bezahlter Feiertag.

Nachdem ersten Weltkrieg endete die Ära der Bruderschaft und aus ihr ging der katholische Arbeiterverein hervor.

Der Brand von 1788

1788 war Wissen ein Dorf mit 500 Einwohnern. Eine Unachtsamkeit beim Brotbacken verursachte eine verheerende Feuersbrunst und das Dorf wurde bis auf eine Handvoll Häuser zerstört. Auch die Kirche brannte bis auf die Grundmauern nieder. Vom Turm war nur noch der Sockel übrig.

Ungeachtet der schweren Zeiten baute man sie 1804 wieder auf. Dabei entdeckte man am Fuße des Turmes eine Inschrift die manche Historiker als Anno Dussend bezeichnen. „Im Jahre Tausend“. So vermutet man das sich hier bereits im Jahre Tausend eine Kirche befand.

Die Industrialisierung

Durch die Industrialisierung stieg die Einwohnerzahl bis 1905 auf 6282. Deshalb wurde sie 1912 bis 1914 vergrößert. Hierbei gab es großzügige finanzielle Unterstützung durch das Walzwerk und die Grafen von Hatzfeldt-Wildenburg, die bis heute das Patronatsrecht innehaben.

1928 wurd die Kirche durch den Kirchenmaler Peter Hecker ausgemalt, einer der letzten großen Kirchenmaler des 20. Jahrhunderts. Es gibt auch Heckerfresken im Kölner Dom, aber hier in Wissen befindet sich sein größtes zusammenhängendes Werk.

Der Brand von 2023

Immer wieder wurde die Kirche saniert und renoviert. Durch Brandstiftung im Februar 2023 wurde der Innenraum komplett verwüstet der Altar unwiederbringlich zerstört und die Fresken stark beschädigt.
Dank professioneller Arbeit der Kölner Dom Maler kann ab Ostern 2026 wieder Gottesdienst stattfinden.

Verfasser: Christiane Weber

Verwendete Literatur: Wissener Heimatbuch, Chronik des Amtes Wissen (Sieg) von 1951;
Seite 105; Kreuz- und Bergbruderschaft; Dr. Holschbach