Gewerbegebiet Walzwerkstraße (Wissen): Unterschied zwischen den Versionen
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| + | Es siedelten sich Betriebe wie Autohäuser, Groß- und Einzelhändler sowie verarbeitende Unternehmen an. Heute steht also die Walzwerkstraße nicht nur für die Tradition des Montanstandortes, sondern auch für mittelständische Unternehmen mit entsprechenden Arbeitsplätzen – eine erfolgreiche Konversion also. | ||
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| + | An der Stelle, wo früher eines der wichtigsten Bestandteile des Warmwalzwerkes stand, erinnert heute ein ähnliches Walzgerüst an die größte industrielle Grundlage des Wisserlandes. | ||
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Version vom 13. Januar 2026, 12:21 Uhr
| Kistenfabrik (Wissen) | |
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| GeoStation an der GeoRoute Spazierweg Industriekultur Wissen (Wissen) | |
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| Steckbrief | |
| direkter Link zum Artikel | |
| www.qltr.de/qrka0267 | |
| Beitrag gefördert durch | |
Vom ehemaligen Warmwalzwerk zum Gewerbegebiet
Auf einer Fläche von über 8 Hektar befand sich hier das ehemalige Warmwalzwerk (sog. „Werk 1 Wissen“) der Hüttenwerke Siegerland AG, später der HOESCH Stahl AG. Es bildete viele Jahre unmittelbar neben dem Hochofenwerk, der Alfredhütte, die Grundlage für das tägliche Leben, Arbeit und Wohlstand in der gesamten Region. Die Produktionszahlen des Weißblechwerkes, seinerzeit das modernste in Europa, waren gigantisch.
Im Zuge der Stahlkrise wurde das Walzwerk 1995 endgültig geschlossen. Die Anlagen wie die Walzgerüste wurden in die Volksrepublik China verkauft. Die riesigen Hallen verfielen und wurden letztlich abgerissen. Lediglich einige Nebengebäude wie der ehem. Lokschuppen stehen noch heute und werden anderweitig genutzt.
Durch den Rückbau der Walzwerks-Gebäude entstand im Bereich des ehemaligen Werkes 1 eine brach liegende Fläche von fast 12 Fußballfeldern. Diese wurde ab 2010 für ein neues „Gewerbegebiet Frankenthal“ vorbereitet und durch die heutige Walzwerkstraße erschlossen. Diese Straße endete zunächst an einem Wendehammer und wurde später über die neue Siegbrücke am heutigen kulturWERKwissen vorbei in Richtung Altstadt angebunden.
Es siedelten sich Betriebe wie Autohäuser, Groß- und Einzelhändler sowie verarbeitende Unternehmen an. Heute steht also die Walzwerkstraße nicht nur für die Tradition des Montanstandortes, sondern auch für mittelständische Unternehmen mit entsprechenden Arbeitsplätzen – eine erfolgreiche Konversion also.
An der Stelle, wo früher eines der wichtigsten Bestandteile des Warmwalzwerkes stand, erinnert heute ein ähnliches Walzgerüst an die größte industrielle Grundlage des Wisserlandes.
Verfasser: Jochen Stendenbach