San Bernadino-Gneis (San Bernadino): Unterschied zwischen den Versionen

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Die Mendiger Basaltlava entstammt dem Wingertsberg-Vulkan, der nördlich
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des Ortes Niedermendig liegt. Dieser Vulkan hat zwei Lavaströme hevorgebracht.
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Der untere Lavastrom entstand vor über 300.000 Jahren.
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Das Ursprungsgestein des San Bernardino-Gneis entstand vor mehr als 300 Millionen
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Er wird wissenschaftlich als basanitischer Leucit-Nephelin-Tephrit bezeichnet.
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Jahren. Während der Auffaltung der Alpen vor etwa 35 Millionen Jahren
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Da er weniger Gasblasen enthält als der obere Mendiger Lavastrom, nennt man
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wurde es in einer Tiefe von mehreren Kilometern durch erhöhte Druck- und
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ihn hier auch Hartbasalt. Im Niedermendiger Bereich ist er rund 20 Meter mächtig.
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Temperaturbedingungen umgewandelt. Man nennt diesen geologischen Prozess
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2 bis 3 Meter durchmessenden Pfeilern aufgebaut ist. Darüber folgen schmalere,
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Metamorphose. Das dabei enstandene metamorphe Gestein wurde im weiteren
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10 bis 15 Meter hohe Basaltsäulen, die „Schienen“ genannt werden.
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Verlauf der Erdgeschichte durch Hebungs- und Erosionsprozesse an die
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Sie waren das Ziel des Abbaus, der seit der Römerzeit dokumentiert ist. Zuoberst
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Erdoberfläche gebracht.<br>
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liegt dann eine kleinsäulig ausgebildete Lava, „Deckstein“ oder „Siegel“
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genannt, die wie der „Dielstein“ nicht abgebaut wurde. Der obere
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Der San Bernardino-Gneis ist ein graues, silbrig anmutendes Gestein mit gut
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Aktuelle Version vom 20. März 2023, 12:15 Uhr

Geologie des Rheinlaufs (Bad Hönningen)
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Steckbrief
Gesteinstyp: Metamorphit
Fundort: San Bernardino (Schweiz)
Alter: Karbon/Tertiär
(> 300 Millionen/35 Millionen Jahre)
direkter QR-Code zum Beitrag
www.qltr.de/qrka0088

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Das Ursprungsgestein des San Bernardino-Gneis entstand vor mehr als 300 Millionen Jahren. Während der Auffaltung der Alpen vor etwa 35 Millionen Jahren wurde es in einer Tiefe von mehreren Kilometern durch erhöhte Druck- und Temperaturbedingungen umgewandelt. Man nennt diesen geologischen Prozess Metamorphose. Das dabei enstandene metamorphe Gestein wurde im weiteren Verlauf der Erdgeschichte durch Hebungs- und Erosionsprozesse an die Erdoberfläche gebracht.

Der San Bernardino-Gneis ist ein graues, silbrig anmutendes Gestein mit gut ausgeprägter Schieferung, feiner Körnung und deutlichen weissen „Augen“ unterschiedlicher Grösse. Er besteht hauptsächlich aus den Mineralen Quarz, Feldspat und silbrig glänzendem Hellglimmer (Muskovit). Der silbrige Glanz gab diesem Gneis auch den Handelsnamen „San Bernardino Silber“. Er wird in einem Steinbruch nördlich der San Bernardino-Passhöhe in 1900 m Höhe abgebaut und für Dachbedeckungen, Mauern, Bodenbeläge und vieles mehr verwendet.

Verfasser: Roger Lang und Christoph Eul
Stand: 2/2023