Valser Gneis (Vals): Unterschied zwischen den Versionen

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Das Ursprungsgestein des San Bernardino-Gneis entstand vor mehr als 300 Millionen
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Der Valser Gneis, auch als Valser Quarzit bekannt, ist ein grauer oder grünlicher,
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Jahren. Während der Auffaltung der Alpen vor etwa 35 Millionen Jahren
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deutlich geschieferter, feinkörniger Gneis mit hellgrauen bis weißen, verfalteten
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wurde es in einer Tiefe von mehreren Kilometern durch erhöhte Druck- und
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Adern sowie zum Teil grossen, weißen „Augen“ und glimmerreichen Lagen.
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Temperaturbedingungen umgewandelt. Man nennt diesen geologischen Prozess
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Er besteht aus den Mineralen Quarz, Natronfeldspat (Albit), Hellglimmer (Muskovit),
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Metamorphose. Das dabei enstandene metamorphe Gestein wurde im weiteren
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Phengit und Chlorit.
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Verlauf der Erdgeschichte durch Hebungs- und Erosionsprozesse an die
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Je nach Varietät des Valser Gneises entstand das Ursprungsgestein vor knapp
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Erdoberfläche gebracht.<br>
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500 Millionen Jahren aus Sedimenten und wurde mehrfach durch Gebirgsbildungen
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deformiert und umgewandelt oder es bildete sich vor rund 300 Millionen
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Der San Bernardino-Gneis ist ein graues, silbrig anmutendes Gestein mit gut
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Jahren aus granitischen Schmelzen, die aus dem Erdmantel in die Erdkruste
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ausgeprägter Schieferung, feiner Körnung und deutlichen weissen „Augen“ unterschiedlicher
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eindrangen und erstarrten. Während der alpinen Gebirgsbildung vor rund 35
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Grösse. Er besteht hauptsächlich aus den Mineralen Quarz, Feldspat
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Millionen Jahren wurden diese Gesteine in einer Tiefe von einigen Kilometern
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und silbrig glänzendem Hellglimmer (Muskovit). Der silbrige Glanz gab diesem
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durch erhöhte Druck- und Temperaturbedingungen in Glimmerschiefer bzw.
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Gneis auch den Handelsnamen „San Bernardino Silber“. Er wird in einem
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Gneise umgewandelt und gelangten später durch Hebungs- und Erosionsprozesse
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Steinbruch nördlich der San Bernardino-Passhöhe in 1900 m Höhe abgebaut
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an die Erdoberfläche. Valser Gneis wird derzeit als beliebter Werkstein für
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und für Dachbedeckungen, Mauern, Bodenbeläge und vieles mehr verwendet.
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den Innen- und Außenbereich in zwei Steinbrüchen bei Vals abgebaut.
 
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Aktuelle Version vom 20. März 2023, 12:15 Uhr

Geologie des Rheinlaufs (Bad Hönningen)
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Steckbrief
Gesteinstyp: Metamorphit
Fundort: Vals, Schweiz
Alter: Tertiär
direkter QR-Code zum Beitrag
www.qltr.de/qrka0089

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Der Valser Gneis, auch als Valser Quarzit bekannt, ist ein grauer oder grünlicher, deutlich geschieferter, feinkörniger Gneis mit hellgrauen bis weißen, verfalteten Adern sowie zum Teil grossen, weißen „Augen“ und glimmerreichen Lagen. Er besteht aus den Mineralen Quarz, Natronfeldspat (Albit), Hellglimmer (Muskovit), Phengit und Chlorit. Je nach Varietät des Valser Gneises entstand das Ursprungsgestein vor knapp 500 Millionen Jahren aus Sedimenten und wurde mehrfach durch Gebirgsbildungen deformiert und umgewandelt oder es bildete sich vor rund 300 Millionen Jahren aus granitischen Schmelzen, die aus dem Erdmantel in die Erdkruste eindrangen und erstarrten. Während der alpinen Gebirgsbildung vor rund 35 Millionen Jahren wurden diese Gesteine in einer Tiefe von einigen Kilometern durch erhöhte Druck- und Temperaturbedingungen in Glimmerschiefer bzw. Gneise umgewandelt und gelangten später durch Hebungs- und Erosionsprozesse an die Erdoberfläche. Valser Gneis wird derzeit als beliebter Werkstein für den Innen- und Außenbereich in zwei Steinbrüchen bei Vals abgebaut.

Verfasser: Roger Lang und Christoph Eul
Stand: 2/2023