Transport im Westerwald und Siegerland

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Der Westerwald und das im Osten angrenzende Siegerland war über gehören bis heute zu den rohstoffreichen Mittelgebirgen in Deutschland. Schon vor der Ankunft der Römer in der Region wurden die Waren, vor allem Metallprodukte, weit über die Region hinaus gehandelt. Hierzu benötigte man Handelsrouten, die die Rohstoffvorkommen mit den Produktionsstätten und weiter mit den Kunden verband.
Bedeutende Spuren sind hier die mehr als 2.500 Jahre alten Relikte der Siegerländer Eisenproduktion, wie der Fundstelle Gerhardsseifen bei Kirchen.

Auch wenn die Römer den Westerwald nie unter Ihre Kontrolle bringen konnten, so diente dieser jedoch als Handelsraum, weit über die Grenzen des Römischen Reichess, hier der Limes, hinaus. Von Handelsposten aus wurden die römischen Städte am Rhein, heute Köln, Koblenz oder Mainz, mit Waren versorgt.

Auch aus dem Mittelalter gibt es zahlreiche Spuren, die auf eine ausgedehnte Rohstoffgewinnung im Westerwald hindeutet. Mehr als Tausend Jahre alte Eisenverhüttungsplätze wurden im Raum Horhausen oder im Diezhöztal nachgewiesen.