Alfredhütte (Wissen)
| Alfredhütte | |
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| GeoStation im Nationalen GEOPARK Westerwald-Lahn-Taunus | |
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| Steckbrief | |
| Baujahr: | 1873 |
| Belegschaft: | xxx |
| Stilllegung: | xxx |
| direkter QR-Code: | www.qltr.de/qrka0246 |
| Beitrag gefördert durch | |
1873 wurde die Alfredhütte von der Wissener Bergwerks- und Hütten AG direkt am Bahnhof Wissen gebaut. Nachdem im Jahr 1897 noch die Heinrichshütte in Hamm (Sieg), mit samt den Gruben um Hamm erworben wurde, konnte nach und nach auf die „Alte Hütte“ in Brückhöfe verzichtet werden. 1901 wurde diese dann stillgelegt und als Röstanlage für die Erze der Grube Vereinigung weiterbetrieben. Die Eisenproduktion in Wissen fand nun in der Alfredhütte statt.
Im Jahr 1911 wurde in Wissen das Walzwerk gebaut. Zunächst wurde eine komplexe Walzstraße errichtet, mit der die heißen „Brammen“ zu Blechen gewalzt wurden. Dies erfolgte in Handarbeit von den „Schnappern und Dopplern“. Mitte der 1960er Jahre wurde diese „Maloche“ abgelöst und durch eine moderne Walzstraße ersetzt. Hier wurden Stahlcoils zu feinstem, hauchdünnem Blech gewalzt. Das bekannteste Produkt ist die Konservendose. Die Halle des heutigen kulturWERKwissen war 1933 als „Ausbildungs- und Reparaturwerkstatt des Hoch-ofenwerks Alfredhütte“ genehmigt worden, einem bedeutenden Teil des Wissener Walzwerks.
Die Hütte mit ihren Winderhitzern bestand bis 1945. Ein markantes Relikt der Alfredhütte ist der „Sandberg“ aus Schlacke und Hüttensand. Nach der Schließung der Alfredhütte wurde diese vollständig zurückgebaut. An dieser Stelle entstand das Walzwerk II. 1995 wurde das gesamte Werk aus wirtschaftlichen Gründen stillgelegt. Hier arbeiteten bis zu 3.000 Werksarbeiter. Die Anlagen wurden nach China verkauft. Große Teile der Werkshallen wurden zurückgebaut.