Georoute Energiepfad Staudt

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ERÖFFNUNG AM 10.09.2022!



"Energiepfad Staudt"
GeoRoute im
Nationalen GEOPARK Westerwald-Lahn-Taunus
Markierungszeichen
Steckbrief
Streckenlänge: 8,5 Kilometer
Schwierigkeit: moderat
Startpunkt: Parkplatz Ortsmitte,
56424 Staudt
Informationen im Internet
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verwendbare QR-Codes
direkter QR-Code: www.qltr.de/qrka0038

Die Kräfte der Natur finden wir überall in unserem Leben. Wind, Wasser, Sonne und auch Erdwärme sind wichtige Energielieferanten für die Natur, aber auch für uns Menschen. An vielen Stellen schufen diese Kräfte auch das Aussehen unserer heutigen Landschaft und die Natur liefert uns nutzbare Energieträger in Form von Holz und Nutzpflanzen.

Der Energiepfad Staudt hat diese vielfältige Energieformen in der Natur zum Thema. In den Wiesen und Wäldern des Westerwaldes trifft man an vielen Stellen auf diese „natürliche Energie“. Die Landschaft rund um Staudt ist geprägt von der Nutzung der natürlichen Ressourcen. In großen Tagebaugruben wird heute noch das weiße Gold des Westerwaldes abgebaut - der Ton. Zahlreiche ehemalige Abbaue sind heute zu kleinen Seen geworden und wahre Naturparadiese.

Auf den Feldern wachsen Energiepflanzen wie Mais und gelbleuchtender Raps, die beispielsweise in einer Biogasanlage am Wanderweg in Strom umgewandelt werden. Sonne und Wind werden ebenfalls zur Energiegewinnung genutzt. Auch der Wald spielt hierbei eine nicht unerhebliche Rolle.

Blickt man in der Erdgeschichte zurück, so formten einst gewaltige vulkanische Aktivitäten die Höhenrücken des Westerwaldes. Trachyt- und Basaltlava übergoss die Landschaft. Bis heute graben sich Wasserläufe und Flüsse in das weichere Grundgestein ein und schälen so die härteren vulkanischen Kuppen heraus.

An der GeoRoute Energiepfad Staudt werden an mehreren Infopunkten diese Energiequellen und ihre Nutzung für den Menschen erläutert. Ein Höhepunkt des Rundweges ist die „Energiewelt Staudt“ in der Ortsmitte. Hier erhält man einen Einblick in die verschiedenen technischen Nutzungsformen, angefangen vom Anbau der Nutzpflanzen bis hin zum Bau von Windkraftanlagen.





Der Wanderweg verläuft in einigen Abschnitten über Waldwege und Pfade und ist daher nicht für Kinderwagen geeignet! Im Bereich Fussenacker führt der Wanderweg über schmale steile Pfade. Hier kann am Brinkenweiher der WR2 als Abkürzung genutzt werden.

Übersichtskarte

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Erlebnisse am Wanderweg

Informationen zu den Informationspunkten: