Grube Alte Goldkaule (Wissen)
| Grube Alte Goldkaule | |
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| GeoStation im Nationalen GEOPARK Westerwald-Lahn-Taunus | |
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| Steckbrief | |
| Erste Verleihung: | 1918 |
| Schachtteufe: | 290m (Blindschacht) |
| Minerale: | Bleiglanz, Zink, Kupfer, Spateisen |
| Belegschaft: | xxx |
| Gesamtförderung: | 8.943 t Spat 4784 t Bleiglanz, 339 t Kupferkies 261 t Zinkblende |
| Stilllegung: | 1924 |
| direkter QR-Code: | www.qltr.de/qrka0261 |
| Beitrag gefördert durch | |
Im Elbbachtal östlich von Schönstein befindet sich das Bergwerk Alte Goldkaule. Die Grube wurde 1918 von der Metallhütte Braubach und später von der Berzelius Metallhütte GmbH betrieben. 1926 ging es in den Besitz der Rohstoffbetriebe Vereinigte Stahlwerke über. Das Erzvorkommen bestand vorwiegend aus Bleiglanz. Zudem gab es Spateisenstein, Zink- und Kupfererze. Mit zunehmender Teufe nahmen die Kupfererze ab und der Spateisenstein nahm zu.
Im Jahr 1918 war das Bergwerk bis auf das Niveau der Stollensohle im Elbbach abgebaut. Nun brachte man einen Tagesschacht nieder, der 50 m unter das Stollenniveau reichte. Hier konnte man ein Bleierzmittel mit 50 m Länge in Abbau nehmen [1]. Über Tage wurde eine kleine Aufbereitung mit einer Kapazität von 30 t in 8 Stunden errichtet. Der Abbau des Erzgangs erfolgte bis zur 143 Meter-Sohle. Bereits auf der 100 Meter-Sohle waren die Bleierzvorkommen stark zurück gegangen. Die Spateisensteinvorkommen allein reichten je-doch nicht, um den Betrieb wirtschaftlich aufrecht zu erhalten.
Über einen Blindschacht wurde eine 210 Meter-Sohle sowie eine 290 Meter-Sohle eingerichtet. Da hier keine günstigen Aufschlüsse mehr zu finden waren, wurde der Betrieb 1924 stillgelegt. Zwischen 1901 und 1923 wurden in der Grube Alte Goldkaule insgesamt 8.943 t Spateisenstein, 4.784 t Bleiglanz, 339 t Kupferkies und 261 t Zinkblende gefördert [2].
Im Jahr 1955 wurde das Ganggebiet der Grube Alte Goldkaule noch einmal von der Grube Eupel in Niederhövels aus unterfahren. Auf der 300 Meter Sohle wurden umfangreiche Auffahrungen und Bohrungen durchgeführt, die jedoch zu keinem positiven Ergebnis führten [3].
Verfasser: Christoph Eul und Roger Lang
Stand: 10/2025
- ↑ vgl. Hoffmann, A. (1964): Beschreibung rheinlandpfälzischer Bergamtsbezirke - Betzdorf. Glückauf, S. 130
- ↑ vgl. Hoffmann, A. (1964): Beschreibung rheinlandpfälzischer Bergamtsbezirke - Betzdorf. Glückauf, S. 130
- ↑ vgl. Hoffmann, A. (1964): Beschreibung rheinlandpfälzischer Bergamtsbezirke - Betzdorf. Glückauf, S. 131