Grube Eisenhardt (Birken-Honigsessen)
| Grube Eisenhardt | |
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| GeoStation im Nationalen GEOPARK Westerwald-Lahn-Taunus | |
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| Steckbrief | |
| Erste Verleihung: | Mittelalter |
| Schachtteufe: | 220 m |
| Minerale: | Blei, Kupfer, Spateisen |
| Belegschaft: | xxx |
| Gesamtförderung: | 190.000 t |
| Stilllegung: | 1906 |
| direkter QR-Code: | www.qltr.de/qrka0262 |
| Beitrag gefördert durch | |
Die Anfänge der Grube Eisenhardt
Der Bergbau der Grube geht bis in das Mittelalter zurück. Nachdem die Wissener Hütte und verschiedene Bergwerke im Jahr 1774 an eine neue Gewerkschaft verliehen worden waren, dehnte sich auch der Bergbau auf Grube Eisenhardt aus[1].
Seit 1805 war die Grube Eisenhardt mit Unterbrechungen im Abbau. Nach der Konsolidierung verschiedener Grubenfelder im Jahr 1861 wurde 1869 mit dem Tiefbau begonnen [2].
Im Jahr 1865 wurde ein erster Maschinenschacht abgeteuft und mit dem Tiefbau begonnen[3]. 1873 ging die Grube in den Besitz von Krupp über.
1876 bis 1878 wurde ein zweiter Maschinenschacht mit einer Gesamttiefe von 238 Metern. An der Wissen-Morsbacher Straße befanden sich Röstöfen, die mit einer Grubenbahn mit dem Förderschacht verbunden waren. Im Jahr 1884 belief sich die Förderung auf 6.397 t/a Eisenstein und 82,5 t/a Kupfererze. [4].
Der Erzgang verlief in etwa von Norden nach Süden, hatte eine Länge von 349 m und eine Mächtigkeit von 1 bis 3 Metern. Auf der 150 Meter-Tiefbausohle war das Eisenhardter Gangmittel auf 150 m und der Hoffnungsgang auf 57 m erschlossen. Mit kleineren Nebengängen belief sich die bauwürdige Länge der Erzvorkommen hier auf rund 300 m. Bereits bei 220 m Teufe endete die Erzlinse [5]. Die Stilllegung dürfte kurz nach der Wende vom 19. in das 20. Jahrhundert erfolgt sein. Im Jahr 1906 gewann man noch einmal 659 t Spateisenstein bei einem Nachlesebergbau [6]. Insgesamt wurden etwa 190.000 Erz gefördert [7].
Verfasser: Christoph Eul und Roger Lang
Stand: 10/2025
- ↑ Gleichmann, H. D. (1986): Die ehemaligen Eisenerzgruben im Wissener Raum (Dokument). Bertelsmann, S. 516
- ↑ vgl. Hoffmann, A. (1964): Beschreibung rheinlandpfälzischer Bergamtsbezirke - Betzdorf. Glückauf, S. 146
- ↑ Fenchel, W. (1985): Die Siederiterzgänge im Siegerland-Wied-Distrikt (Dokument). Schweizerbart, S. 156
- ↑ vgl. Hoffmann, A. (1964): Beschreibung rheinlandpfälzischer Bergamtsbezirke - Betzdorf. Glückauf, S. 146
- ↑ vgl. Hoffmann, A. (1964): Beschreibung rheinlandpfälzischer Bergamtsbezirke - Betzdorf. Glückauf, S. 146
- ↑ vgl. Hoffmann, A. (1964): Beschreibung rheinlandpfälzischer Bergamtsbezirke - Betzdorf. Glückauf, S. 146
- ↑ Fenchel, W. (1985): Die Siederiterzgänge im Siegerland-Wied-Distrikt (Dokument). Schweizerbart, S. 165