Grube Geyersecke (Birken-Honigsessen)

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Grube Geyersecke
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Nationalen GEOPARK Westerwald-Lahn-Taunus
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Steckbrief
Erste Verleihung: Mittelalter
Schachtteufe: 400 m
Minerale: Spateisenstein, Kupfer,
Kobalt, Zink, Blei
Belegschaft: xxx
Gesamtförderung: xxx
Stilllegung: 1956
direkter QR-Code: www.qltr.de/qrka0258
Beitrag gefördert durch
LEADER-Kennzeichnung 23.png

Der Bergbau der Grube geht bis in das Mittelalter zurück. Die Grube Geyersecke-Stöckerdamm war eine Verbundgrube aus zwei Bergwerken. In der oberen Gangzone der Grube Geyersecke wurde ein Gangmittel von 350 m Länge abgebaut. Es bestand aus Spateisenstein mit Kupfererz und eingesprengten Kobalterzen. Die Mächtigkeit betrug jedoch nur 1 bis 1,5 Meter.

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts lieferte die Grube Geyersecke etwa 3.000 Zentner Kobalt-, Zink- und Bleierze. Mit zunehmender Teufe nahm der Quarzanteil deutlich zu, so dass auf der 400 Meter-Sohle nur noch Quarz anstand.

In der Grube Stöckerdamm hatte der Erzgang in den oberen Teufen eine Länge von 200 Metern bei einer Mächtigkeit von etwa 2 Metern. Der letzte Abbau fand zwischen 1910 und 1913 statt.

Weitere Untersuchungsarbeiten blieben weitgehend ohne Erfolg. Im Jahr 1955 übernahm die Erzbergbau Siegerland AG das Bergwerk und führte neue Untersuchungen durch. Auf einer neuen 400 Meter-Sohle wurde ein Gang mit 364 m² abbauwürdiger Fläche und einer Länge von 320 m gefunden, die auf 102 m abbauwürdig waren. Die weitgehend negativen Ergebnisse der Untersuchungen führten schließlich 1956 zur endgültigen Schließung der Grube [1].

Verfasser: Christoph Eul und Roger Lang
Stand: 10/2025

  1. vgl. Hoffmann, A. (1964): Beschreibung rheinlandpfälzischer Bergamtsbezirke - Betzdorf. Glückauf, S. 144