Grube Glücksstern (Mittelhof)

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Grube Glücksstern
GeoStation im
Nationalen GEOPARK Westerwald-Lahn-Taunus
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Steckbrief
Erste Schachtanlage: 1940
Minerale: Blei, Kupfer, Spateisen
Belegschaft: xxx
Gesamtförderung: Grube Eupel
Stilllegung: 1964
direkter QR-Code: www.qltr.de/qrka0252
Beitrag gefördert durch
LEADER-Kennzeichnung 23.png

Über die Anfänge des Bergbaus auf Grube Glücksstern ist wenig bekannt. Bis nach dem Ersten Weltkrieg war die diese Grube nur mit einem Stollen erschlossen. Zu dieser Zeit kaufte die Firma Krupp das Bergwerk und ließ es dann 1940/41 mit einem neuen Tagesschacht ausrüsten.

Dieser wurde bis auf das Niveau der 300 Meter-Sohle der Grube Eupel in Niederhövels abgeteuft. Auf der 250 und 300 Meter-Sohle wurden untertägige Verbindungen zwischen der Grube Eupel und der Grube Glücksstern hergestellt und die hier gewonnenen Eisensteine mit Akkuförderung zum Schacht Eupel gebracht. Im Jahr 1953 wurde zudem die Grube Rasselskaute angebunden [1].

Der Abbau, der nun von Grube Eupel aus betrieben wurde, traf auf der 300 Meter-Sohle auf abbauwürdige Erzvorkommen. Das Glückssternmittel besaß auf 1.200 m² eine Mächtigkeit von 5 bis 10 Metern. Fortan wurde die Grube von Eupel aus gemeinsam mit der Grube Rasselskaute betrieben [2]. Eine Erzförderung durch die Schachtanlage fand nicht statt. Dieser diente zur Seilfahrt der Bergleute und zum Materialtransport.

Hierauf ist auch die weitgehend nur auf das Maschinenhaus und das Schachtgebäude begrenzte Tagesanlage zurückzuführen.

Verfasser: Christoph Eul und Roger Lang
Stand: 10/2025

  1. vgl. Hoffmann, A. (1964): Beschreibung rheinlandpfälzischer Bergamtsbezirke - Betzdorf. Glückauf, S. 134
  2. vgl. Hoffmann, A. (1964): Beschreibung rheinlandpfälzischer Bergamtsbezirke - Betzdorf. Glückauf, S. 135