Grube Rasselskaute (Mittelhof)
| Grube Rasselskaute | |
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| GeoStation im Nationalen GEOPARK Westerwald-Lahn-Taunus | |
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| Steckbrief | |
| Erste Betriebsphase: | 1774 |
| Schachtteufe: | xxx |
| Minerale: | Bleiglanz, Zinkblente, Kupferkies, Spateisen, Silber |
| Belegschaft: | xxx |
| Gesamtförderung: | xxx |
| Stilllegung: | 1964 |
| direkter QR-Code: | www.qltr.de/qrka0250 |
| Beitrag gefördert durch | |
Eine erste ausgedehnte Bergbauepoche beginnt auf Grube Rasselskaute nach 1774, nachdem der Betrieb der Wissener Hütte an eine neue Gewerkschaft verliehen wurde [1].
In den oberen Teufen war auf Grube Rasselskaute vorwiegend Bleiglanz, Zinkblende und Kupferkies abgebaut worden. Zudem waren in 100 kg Erz 110 – 130 g Silber enthalten. Erst nach 1816 wurde auch Spateisenstein abgebaut.
1870 ging der Bergbau in den Tiefbau über und erreichte eine Teufe bis zur 210 Meter-Sohle. Vermutlich aufgrund großer Wasserzuflüsse wurde der Betrieb 1889 eingestellt (Hoffmann, 1964, S. 135). Der Betrieb verfügte damals über eine kleine Aufbereitung und eine Röstung [2].
Vor dem Ersten Weltkrieg hatte man hier mit dem Abteufen eines neuen Schachts begonnen, der jedoch erst nach dem Krieg das Niveau der 300 Meter-Sohle der Grube Eupel in Niederhövels erreichte. Ein Abbau fand aber zunächst nicht statt. Nach der Gründung der Erzbergbau Siegerland AG im Jahr 1953 wurde die Grube Rasselskaute, die im Besitz der Vereinigten Stahlwerke stand, an die Gruben Glücksstern und an die Grube Eupel angebunden [3].
Der Abbau, der nun von Grube Eupel aus betrieben wurde, traf auf der 300 Meter-Sohle auf abbauwürdige Erzvorkommen. Das Rasselskauter Gangmittel besaß eine Gangfläche von 1.000 m². Fortan wurde die Grube von Eupel aus gemeinsam mit der Grube Glücksstern betrieben [4].
Verfasser: Christoph Eul und Roger Lang
Stand: 10/2025
- ↑ vgl. Gleichmann, H. D. (1986): Die ehemaligen Eisenerzgruben im Wissener Raum (Dokument). Bertelsmann, S. 516
- ↑ vgl Gleichmann, H. D. (1986): Die ehemaligen Eisenerzgruben im Wissener Raum (Dokument). Bertelsmann, S. 518
- ↑ vgl. Hoffmann, A. (1964): Beschreibung rheinlandpfälzischer Bergamtsbezirke - Betzdorf. Glückauf, S. 13
- ↑ vgl. Hoffmann, A. (1964): Beschreibung rheinlandpfälzischer Bergamtsbezirke - Betzdorf. Glückauf, S. 134