Johann Mariot

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Johann Mariot stammte aus Lüttich.[1]

1639 erwarb er eine Belehnung auf die Eisensteingruben bei Dernbach. Er lebte in Montabaur, von wo aus er im Lahngebiet, bei Nievern, eine erste Eisengroßindustrie aufbaute.[2].

Bei Montabaur errichtet Mariot ein großes Gieß- und Hammerwerk.
Zudem baut er ein Hüttenwerk bei Hillscheid.[3]
Zu seinem Besitz gehörten Eisenerzfelder bei Ems, Hillscheid, Weinähr und im Gelbachtal.[4]

In der nähe von Ems und Hillscheid lässt er Hüttenwerke bauen. [5]

Als Johann Mariot im Jahr 1670 starb, vererbte er 14 Eisenhütten an Lahn und Mosel.[6]

Seine beiden Söhne bauten weitere Hütten wie die Nieverner Hütte (Fachbach) oder die Hohenrheiner Hütte (Lahnstein).[7]

Fast alle Hüttenwerke wurden später von den Familien Remy, Hoffmann und Freudenberg übernommen.

Mantomedia (Diskussion)

  1. vgl. Schöder, B. (1986): Der Weg zur Eisenbahnschiene. Degener, S. 8
  2. vgl. Schöder, B. (1986): Der Weg zur Eisenbahnschiene. Degener, S. 8
  3. vgl. Schöder, B. (1986): Der Weg zur Eisenbahnschiene. Degener, S. 8
  4. vgl. Schöder, B. (1986): Der Weg zur Eisenbahnschiene. Degener, S. 8
  5. vgl. Schöder, B. (1986): Der Weg zur Eisenbahnschiene. Degener, S. 8
  6. vgl. Schöder, B. (1986): Der Weg zur Eisenbahnschiene. Degener, S. 8
  7. vgl. Schöder, B. (1986): Der Weg zur Eisenbahnschiene. Degener, S. 8