Steinbuschanlage (Wissen)
| Steinbuschanlage (Wissen) | |
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| GeoStation an der GeoRoute Spazierweg Industriekultur Wissen (Wissen) | |
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| Steckbrief | |
| direkter Link zum Artikel | |
| www.qltr.de/qrka0277 | |
| Beitrag gefördert durch | |
Die Steinbuschanlage, von vielen Wissener Bürger*innen auch salopp „die Anlage“ genannt, ist heute ein moderner Park mit zahlreichen Spiel- und Sportgeräten für Jung und Alt. Vor langer Zeit war der Park einmal der Friedhof der Stadt. Der Name erinnert an den Pfarrer Anton Joseph Steinbusch (1829-1883), der viel Gutes für die Stadt Wissen und seine Bewohner getan hat. Sein Ehrengrab befindet sich noch heute in der Mitte des Parks.
Schon immer war die Steinbuschanlage ein Ort der Erholung, der Begegnung und des Verweilens, aber auch ein Ort des Erinnerns. So gibt es dort ein Kriegerdenkmal für die Jahre 1870-1871 (Deutsch-Französischer Krieg) und die Jahre 1914-1918 (Erster Weltkrieg). Die Denkmäler erinnern an die Toten der Kriege, u. a. an die gefallenen Soldaten aus der Heimat.
Beachtenswert ist daneben die Stahl-Skulptur „Unheilvolle Kriege und beginnende Freundschaft“ des Künstlers Arnold Morkramer. Die heutige Nutzung als Mehrgenerationenpark steht der Würde des Ortes nicht entgegen. Geschichte und Zukunft wurden planerisch gut miteinander vereint, und das Interesse der Besucher*innen für die Historie der Steinbuschanlage geweckt.
Ein Mehrgenerationenpark
Neue Spielgeräte für Alt und Jung sowie naturnahe Park- und Blumenwiesen mitten in der Stadt Wissen: Um Begegnungen von Menschen zu ermöglichen und mehr Aufenthaltsqualität für die Siegstadt Wissen zu schaffen, wurde die Steinbuschanlage in einen Mehrgenerationenpark umgestaltet.
In enger Zusammenarbeit mit den Bürger*innen ist ein attraktiver Park auf 1,2 Hektar mitten in der Stadt geschaffen worden. Die Idee war es, von Anfang an möglichst viele aktiv in die Gestaltung und Verbesserung des äußeren Erscheinungsbildes des Stadtparks einzubinden. „Die Menschen haben in den Steinbuschanlagen einen attraktiven Treffpunkt für Jung und Alt mitten in der Siegstadt. Ich wünsche mir, dass Kinder und Erwachsene hier glückliche Momente erleben“, so Bürgermeister Berno Neuhoff. Er ist froh über mehrere Mitmach-Aktionen von Schüler*innen und Bürger*innen. So wurden gemeinsam Hochbeete und Spielgeräte gebaut sowie Mulcharbeiten vorgenommen. Auch der alte Geräteschuppen wurde wieder auf Vordermann gebracht. Schüler, Lehrer, Fraktionen aus dem Stadtrat – viele haben geholfen und teils für das Projekt gespendet, das 2018 vom Wissener Stadtrat einstimmig auf den Weg gebracht wurde.
Besonders hervorzuheben ist das große Baumstamm-Mikado sowie 37 neu gepflanzte Bäume. Beides wurde gespendet: das Holz für das Baumstamm-Mikado vom Haus Hatzfeldt und die neuen Bäume von der Firma Fielmann. Die Neupflanzung war notwendig geworden, weil die alten Eschen abgestorben waren. Das hatten Baumgutachten ergeben. Einige Eschen konnten gerettet werden. Verschiedene Obstbäume lockern das Bild auf, dienen als Nahrungsquelle für Vögel und Insekten und sind Schattenspender. Wildblumenwiesen, auch im Umfeld der beiden Denkmäler, sorgen für eine wunderschöne Farbenpracht. Auch der nahe gelegene Kindergarten Adolph Kolping und die Franziskus-Grundschule freuen sich über die neue Fläche für Spiel, Spaß und Sport im Grünen. Der Spielplatz ist natürlich für alle Kids gedacht. Ziel ist es, den Umwelt- und Naturschutzgedanken den Besuchern nahe zu bringen und eine Ruhezone mit Liegeflächen zu schaffen.
Quelle:www.wisserland.de