Grube St. Andreas (Bitzen): Unterschied zwischen den Versionen

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Die Grube St. Andreas in Bitzen ging 1868 in den Tiefbau über und bekam einen ersten Maschinenschacht. Hierdurch konnte zunächst der Betrieb intensiviert werden. 1885 erreichte das Bergwerk eine Förderung von 26.615 t/a.<br>
 
Die Grube St. Andreas in Bitzen ging 1868 in den Tiefbau über und bekam einen ersten Maschinenschacht. Hierdurch konnte zunächst der Betrieb intensiviert werden. 1885 erreichte das Bergwerk eine Förderung von 26.615 t/a.<br>
 
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1892 errichtete man eine Seilbahn zur [[Heinrichshütte (Hamm/Sieg)|Heinrichshütte]] in Hamm (Gleichmann, 1986, S. 517). 1896 wurde das Fördergerüst erhöht und eine neue Fördermaschine eingebaut. Da die Lagerstätte mit einer Mächtigkeit von 18 Metern ergiebig war, wurde 1900 mit dem Abteufen eines zweiten Tagesschachtes begonnen (Gleichmann, 1986, S. 517).<br>
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1892 errichtete man eine Seilbahn zur [[Heinrichshütte (Hamm/Sieg)|Heinrichshütte]] in Hamm (Gleichmann, 1986, S. 517). 1896 wurde das Fördergerüst erhöht und eine neue Fördermaschine eingebaut. Da die Lagerstätte mit einer Mächtigkeit von 18 Metern ergiebig war, wurde 1900 mit dem Abteufen eines zweiten Tagesschachtes begonnen <ref>{{Zitat|vor=|Autor=Gleichmann, H. D.|Jahr=1986|Titel=[[Die ehemaligen Eisenerzgruben im Wissener Raum (Dokument)]]|Buchautor=|Buchtitel=|Erscheinungsort=Bochum|Verlag=Bertelsmann|Seiten=517}}</ref>.<br>
 
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Ebenfalls um 1900 wurde eine zweite Seilbahn zur neuen [[Alfredhütte (Wissen)|Alfredhütte]] nach Wissen gebaut. Die Förderung steigerte sich von 47.253 t/a im Jahr 1903 bis auf 117.392 t/a im Jahr 1913. Die hohen Förderzahlen konnten noch bis in die 1920er Jahre gehalten werden, bevor sich langsam das Erschöpfen der Erzvorkommen einstellte (Gleichmann, 1986, S. 518).<br>
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Ebenfalls um 1900 wurde eine zweite Seilbahn zur neuen [[Alfredhütte (Wissen)|Alfredhütte]] nach Wissen gebaut. Die Förderung steigerte sich von 47.253 t/a im Jahr 1903 bis auf 117.392 t/a im Jahr 1913. Die hohen Förderzahlen konnten noch bis in die 1920er Jahre gehalten werden, bevor sich langsam das Erschöpfen der Erzvorkommen einstellte <ref>{{Zitat|vor=|Autor=Gleichmann, H. D.|Jahr=1986|Titel=[[Die ehemaligen Eisenerzgruben im Wissener Raum (Dokument)]]|Buchautor=|Buchtitel=|Erscheinungsort=Bochum|Verlag=Bertelsmann|Seiten=518}}</ref>.<br>
 
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Die Grube St. Andreas nahm unter den letzten 30 Gruben des Eisenerzbezirks eine bedeutende Stellung ein. Ende der 1920er Jahre setze eine Verschlechterung der Lagerstättenverhältnisse ein, was dann 1931 zur Schließung der Grube führte, kurz bevor eine Teufe von 1.000 Metern erreicht wurde (Gleichmann, 1986, S. 519). Auf Grube St. Andreas wurden insgesamt 3,4 Millionen Tonnen Roherz gefördert. Die Belegschaft belief sich auf bis zu 400 Mann (Gleichmann, 1986, S. 519).
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Die Grube St. Andreas nahm unter den letzten 30 Gruben des Eisenerzbezirks eine bedeutende Stellung ein. Ende der 1920er Jahre setze eine Verschlechterung der Lagerstättenverhältnisse ein, was dann 1931 zur Schließung der Grube führte, kurz bevor eine Teufe von 1.000 Metern erreicht wurde (Gleichmann, 1986, S. 519). Auf Grube St. Andreas wurden insgesamt 3,4 Millionen Tonnen Roherz gefördert. Die Belegschaft belief sich auf bis zu 400 Mann <ref>{{Zitat|vor=|Autor=Gleichmann, H. D.|Jahr=1986|Titel=[[Die ehemaligen Eisenerzgruben im Wissener Raum (Dokument)]]|Buchautor=|Buchtitel=|Erscheinungsort=Bochum|Verlag=Bertelsmann|Seiten=519}}</ref>.
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Verfasser: [[Benutzer:Christoph Eul|Christoph Eul]] und [[Roger Lang]]<br>
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Stand: 10/2025
  
 
[[Kategorie: Verbandsgemeinde Hamm|Andreas]]
 
[[Kategorie: Verbandsgemeinde Hamm|Andreas]]

Version vom 31. Oktober 2025, 19:03 Uhr

Grube St. Andreas
GeoStation im
Nationalen GEOPARK Westerwald-Lahn-Taunus
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Steckbrief
Erste Verleihung: 1866
Schachtteufe: ca. 1.000 m
Minerale: Blei, Kupfer, Spateisen
Belegschaft: bis 400 Mann
Gesamtförderung: 3,4 Mio. t
Stilllegung: 1931
direkter QR-Code: www.qltr.de/qrka0248


Die Grube St. Andreas in Bitzen ging 1868 in den Tiefbau über und bekam einen ersten Maschinenschacht. Hierdurch konnte zunächst der Betrieb intensiviert werden. 1885 erreichte das Bergwerk eine Förderung von 26.615 t/a.

1892 errichtete man eine Seilbahn zur Heinrichshütte in Hamm (Gleichmann, 1986, S. 517). 1896 wurde das Fördergerüst erhöht und eine neue Fördermaschine eingebaut. Da die Lagerstätte mit einer Mächtigkeit von 18 Metern ergiebig war, wurde 1900 mit dem Abteufen eines zweiten Tagesschachtes begonnen [1].

Ebenfalls um 1900 wurde eine zweite Seilbahn zur neuen Alfredhütte nach Wissen gebaut. Die Förderung steigerte sich von 47.253 t/a im Jahr 1903 bis auf 117.392 t/a im Jahr 1913. Die hohen Förderzahlen konnten noch bis in die 1920er Jahre gehalten werden, bevor sich langsam das Erschöpfen der Erzvorkommen einstellte [2].

Die Grube St. Andreas nahm unter den letzten 30 Gruben des Eisenerzbezirks eine bedeutende Stellung ein. Ende der 1920er Jahre setze eine Verschlechterung der Lagerstättenverhältnisse ein, was dann 1931 zur Schließung der Grube führte, kurz bevor eine Teufe von 1.000 Metern erreicht wurde (Gleichmann, 1986, S. 519). Auf Grube St. Andreas wurden insgesamt 3,4 Millionen Tonnen Roherz gefördert. Die Belegschaft belief sich auf bis zu 400 Mann [3].

Verfasser: Christoph Eul und Roger Lang
Stand: 10/2025

  1. ↑ Gleichmann, H. D. (1986): Die ehemaligen Eisenerzgruben im Wissener Raum (Dokument). Bertelsmann, S. 517
  2. ↑ Gleichmann, H. D. (1986): Die ehemaligen Eisenerzgruben im Wissener Raum (Dokument). Bertelsmann, S. 518
  3. ↑ Gleichmann, H. D. (1986): Die ehemaligen Eisenerzgruben im Wissener Raum (Dokument). Bertelsmann, S. 519