Grube Friedrich Wilhelm (Horhausen): Unterschied zwischen den Versionen

Aus QR-KULTUR
Wechseln zu: Navigation, Suche
Zeile 31: Zeile 31:
 
Das kleine Bergwerk Friedrich Wilhelm trug seit dem Jahr 1815 zwei Namen. Zum einen wurde es "Hufer Schacht" genannt. Dieser Name bezog sich auf die bis 1936 eigenenständige Gemeinde Huf, die heute ein Ortsteil von Horhausen ist.<br>
 
Das kleine Bergwerk Friedrich Wilhelm trug seit dem Jahr 1815 zwei Namen. Zum einen wurde es "Hufer Schacht" genannt. Dieser Name bezog sich auf die bis 1936 eigenenständige Gemeinde Huf, die heute ein Ortsteil von Horhausen ist.<br>
 
Der zweite Name "Friedrich Wilhelm" findet sich überwiegend in der Bergbaudokumenten und ging auf den preußischen König Friedrich Wilhem III. zurück. Dieser Name wurde ab 1815 durch die nun preußische Bergverwaltung eingeführt. Die Bevölkerung behielt jedoch im Volksmund den ursprünglichen Namen bis heute bei.<ref>{{Zitat|vor=vgl.|Autor=Schäfer, A.|Jahr=2004|Titel=Eisenerzbergwerk Friedrich Wilhelm bei Horhausen im Bergrevier Hamm|Buchautor=|Buchtitel=|Erscheinungsort=Willroth|Verlag=unveröffentlichtes Manuskript|Seiten=3}}</ref>
 
Der zweite Name "Friedrich Wilhelm" findet sich überwiegend in der Bergbaudokumenten und ging auf den preußischen König Friedrich Wilhem III. zurück. Dieser Name wurde ab 1815 durch die nun preußische Bergverwaltung eingeführt. Die Bevölkerung behielt jedoch im Volksmund den ursprünglichen Namen bis heute bei.<ref>{{Zitat|vor=vgl.|Autor=Schäfer, A.|Jahr=2004|Titel=Eisenerzbergwerk Friedrich Wilhelm bei Horhausen im Bergrevier Hamm|Buchautor=|Buchtitel=|Erscheinungsort=Willroth|Verlag=unveröffentlichtes Manuskript|Seiten=3}}</ref>
<br>
+
<br><br>
 
Um 1860 beginnt die [[Firma Friedrich Krupp (Essen)]] aufgrund der starken expansion der Stahlerzeugung eigene Bergwerke zu erwerben. Zunächst richtet sich der Fokus auf das Gebiet der lahn. Der hohe Phosphor- und Schwefelgehalt des Eisenerzes stellen sich jedoch für die Stahlherstellung als nicht optimal heraus. Die Erzvorkommen auf dem Horhauser Gangzug zeichnen sich hingegen durch den hohen Mangananteil als besonders gut geeignet für die Stahlproduktion aus.<ref>{{Zitat|vor=vgl.|Autor=Schäfer, A.|Jahr=2004|Titel=Eisenerzbergwerk Friedrich Wilhelm bei Horhausen im Bergrevier Hamm|Buchautor=|Buchtitel=|Erscheinungsort=Willroth|Verlag=unveröffentlichtes Manuskript|Seiten=14}}</ref><br>
 
Um 1860 beginnt die [[Firma Friedrich Krupp (Essen)]] aufgrund der starken expansion der Stahlerzeugung eigene Bergwerke zu erwerben. Zunächst richtet sich der Fokus auf das Gebiet der lahn. Der hohe Phosphor- und Schwefelgehalt des Eisenerzes stellen sich jedoch für die Stahlherstellung als nicht optimal heraus. Die Erzvorkommen auf dem Horhauser Gangzug zeichnen sich hingegen durch den hohen Mangananteil als besonders gut geeignet für die Stahlproduktion aus.<ref>{{Zitat|vor=vgl.|Autor=Schäfer, A.|Jahr=2004|Titel=Eisenerzbergwerk Friedrich Wilhelm bei Horhausen im Bergrevier Hamm|Buchautor=|Buchtitel=|Erscheinungsort=Willroth|Verlag=unveröffentlichtes Manuskript|Seiten=14}}</ref><br>
 
<br>
 
<br>

Version vom 18. September 2020, 22:19 Uhr

Grube Harzberg (Burglahr)
Die Karte wird geladen …
Steckbrief
Abgebaute Erze: Brauneisenstein, Kupfererze
Erste Verleihung: 000
Gesamtteufe: 000
Gesamtförderung: 394.000 t
Erster Tiefbau: 1871
Belegschaft: bis zu 190 Mann
Stilllegung: 1891

HINWEIS: In der Kategorie "Friedrich Wilhelm (Horhausen)" finden Sie weitere Artikel und Literaturhinweise.

Das kleine Bergwerk Friedrich Wilhelm trug seit dem Jahr 1815 zwei Namen. Zum einen wurde es "Hufer Schacht" genannt. Dieser Name bezog sich auf die bis 1936 eigenenständige Gemeinde Huf, die heute ein Ortsteil von Horhausen ist.
Der zweite Name "Friedrich Wilhelm" findet sich überwiegend in der Bergbaudokumenten und ging auf den preußischen König Friedrich Wilhem III. zurück. Dieser Name wurde ab 1815 durch die nun preußische Bergverwaltung eingeführt. Die Bevölkerung behielt jedoch im Volksmund den ursprünglichen Namen bis heute bei.[1]

Um 1860 beginnt die Firma Friedrich Krupp (Essen) aufgrund der starken expansion der Stahlerzeugung eigene Bergwerke zu erwerben. Zunächst richtet sich der Fokus auf das Gebiet der lahn. Der hohe Phosphor- und Schwefelgehalt des Eisenerzes stellen sich jedoch für die Stahlherstellung als nicht optimal heraus. Die Erzvorkommen auf dem Horhauser Gangzug zeichnen sich hingegen durch den hohen Mangananteil als besonders gut geeignet für die Stahlproduktion aus.[2]

Im Jahr 1865 kauft die Firma Friedrich Krupp (Essen) neben der Grube Louise (Bürdenbach) unde der Grube Georg (Horhausen) auch die Grube Friedrich Wilhelm (Horhausen) vom Preußischen Staat.

Die Modernisierung unter Krupp


Fotos von Grube Friedrich Wilhelm (Horhausen)

  1. vgl. Schäfer, A. (2004): Eisenerzbergwerk Friedrich Wilhelm bei Horhausen im Bergrevier Hamm. unveröffentlichtes Manuskript, S. 3
  2. vgl. Schäfer, A. (2004): Eisenerzbergwerk Friedrich Wilhelm bei Horhausen im Bergrevier Hamm. unveröffentlichtes Manuskript, S. 14