Grube Rasselskaute (Mittelhof): Unterschied zwischen den Versionen

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| '''Minerale:''' || Bleiglanz, Zinkblente, <br>Kupferkies, Spateisen, <br>Silber
 
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Eine erste ausgedehnte Bergbauepoche beginnt auf Grube Rasselskaute nach 1774, nachdem der Betrieb der [[Wissener Hütte (Wissen)|Wissener Hütte]] an eine neue Gewerkschaft verliehen wurde <ref>{{Zitat|vor=vgl.|Autor=Gleichmann, H. D.|Jahr=1986|Titel=[[Die ehemaligen Eisenerzgruben im Wissener Raum (Dokument)]]|Buchautor=|Buchtitel=|Erscheinungsort=Bochum|Verlag=Bertelsmann|Seiten=516}}</ref>.<br>
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In den oberen Teufen war auf Grube Rasselskaute vorwiegend Bleiglanz, Zinkblende und Kupferkies abgebaut worden. Zudem waren in 100 kg Erz 110 – 130 g Silber enthalten. Erst nach 1816 wurde auch Spateisenstein abgebaut.<br>
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1870 ging der Bergbau in den Tiefbau über und erreichte eine Teufe bis zur 210 Meter-Sohle. Vermutlich aufgrund großer Wasserzuflüsse wurde der Betrieb 1889 eingestellt (Hoffmann, 1964, S. 135). Der Betrieb verfügte damals über eine kleine Aufbereitung und eine Röstung <ref>{{Zitat|vor=vgl|Autor=Gleichmann, H. D.|Jahr=1986|Titel=[[Die ehemaligen Eisenerzgruben im Wissener Raum (Dokument)]]|Buchautor=|Buchtitel=|Erscheinungsort=Bochum|Verlag=Bertelsmann|Seiten=518}}</ref>.<br>
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Vor dem Ersten Weltkrieg hatte man hier mit dem Abteufen eines neuen Schachts begonnen, der jedoch erst nach dem Krieg das Niveau der 300 Meter-Sohle der [[Grube Eupel (Hövels)|Grube Eupel]] in Niederhövels erreichte. Ein Abbau fand aber zunächst nicht statt. Nach der Gründung der [[Erzbergbau Siegerland AG]] im Jahr 1953 wurde die Grube Rasselskaute, die im Besitz der [[Vereinigten Stahlwerke]] stand, an die [[Grube Glücksstern (Mittelhof)|Gruben Glücksstern]] und an die [[Grube Eupel (Hövels)|Grube Eupel]] angebunden <ref>{{Zitat|vor=vgl.|Seiten=13|Titel=[[Beschreibung rheinlandpfälzischer Bergamtsbezirke - Betzdorf]]|Autor=Hoffmann, A.|Jahr=1964|Erscheinungsort=Essen|Verlag=Glückauf}}</ref>.<br>
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Der Abbau, der nun von Grube Eupel aus betrieben wurde, traf auf der 300 Meter-Sohle auf abbauwürdige Erzvorkommen. Das Rasselskauter Gangmittel besaß eine Gangfläche von 1.000 m². Fortan wurde die Grube von Eupel aus gemeinsam mit der Grube Glücksstern betrieben <ref>{{Zitat|vor=vgl.|Seiten=134|
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Titel=[[Beschreibung rheinlandpfälzischer Bergamtsbezirke - Betzdorf]]|Autor=Hoffmann, A.|Jahr=1964|Erscheinungsort=Essen|Verlag=Glückauf}}</ref>.
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Verfasser: [[Benutzer:Christoph Eul|Christoph Eul]] und [[Roger Lang]]<br>
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Stand: 10/2025
  
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[[Kategorie: Verbandsgemeinde Wissen|Rasselskaute]]
 
[[Kategorie: Bergwerke im Westerwald und Siegerland|Rasselskaute]]
 
[[Kategorie: Bergwerke im Westerwald und Siegerland|Rasselskaute]]
 
[[Kategorie: Beiträge von Christoph Eul|Rasselskaute]]
 
[[Kategorie: Beiträge von Christoph Eul|Rasselskaute]]
 
[[Kategorie: Beiträge vom Roger Lang|Rasselskaute]]
 
[[Kategorie: Beiträge vom Roger Lang|Rasselskaute]]
 
[[Kategorie: Nationaler GEOPARK Westerwald-Lahn-Taunus|Rasselskaute]]
 
[[Kategorie: Nationaler GEOPARK Westerwald-Lahn-Taunus|Rasselskaute]]

Aktuelle Version vom 14. November 2025, 14:02 Uhr

Grube Rasselskaute
GeoStation im
Nationalen GEOPARK Westerwald-Lahn-Taunus
Die Karte wird geladen …
Steckbrief
Erste Betriebsphase: 1774
Schachtteufe: xxx
Minerale: Bleiglanz, Zinkblente,
Kupferkies, Spateisen,
Silber
Belegschaft: xxx
Gesamtförderung: xxx
Stilllegung: 1964
direkter QR-Code: www.qltr.de/qrka0250
Beitrag gefördert durch
LEADER-Kennzeichnung 23.png

Eine erste ausgedehnte Bergbauepoche beginnt auf Grube Rasselskaute nach 1774, nachdem der Betrieb der Wissener Hütte an eine neue Gewerkschaft verliehen wurde [1].

In den oberen Teufen war auf Grube Rasselskaute vorwiegend Bleiglanz, Zinkblende und Kupferkies abgebaut worden. Zudem waren in 100 kg Erz 110 – 130 g Silber enthalten. Erst nach 1816 wurde auch Spateisenstein abgebaut.

1870 ging der Bergbau in den Tiefbau über und erreichte eine Teufe bis zur 210 Meter-Sohle. Vermutlich aufgrund großer Wasserzuflüsse wurde der Betrieb 1889 eingestellt (Hoffmann, 1964, S. 135). Der Betrieb verfügte damals über eine kleine Aufbereitung und eine Röstung [2].

Vor dem Ersten Weltkrieg hatte man hier mit dem Abteufen eines neuen Schachts begonnen, der jedoch erst nach dem Krieg das Niveau der 300 Meter-Sohle der Grube Eupel in Niederhövels erreichte. Ein Abbau fand aber zunächst nicht statt. Nach der Gründung der Erzbergbau Siegerland AG im Jahr 1953 wurde die Grube Rasselskaute, die im Besitz der Vereinigten Stahlwerke stand, an die Gruben Glücksstern und an die Grube Eupel angebunden [3].

Der Abbau, der nun von Grube Eupel aus betrieben wurde, traf auf der 300 Meter-Sohle auf abbauwürdige Erzvorkommen. Das Rasselskauter Gangmittel besaß eine Gangfläche von 1.000 m². Fortan wurde die Grube von Eupel aus gemeinsam mit der Grube Glücksstern betrieben [4].



Verfasser: Christoph Eul und Roger Lang
Stand: 10/2025

  1. ↑ vgl. Gleichmann, H. D. (1986): Die ehemaligen Eisenerzgruben im Wissener Raum (Dokument). Bertelsmann, S. 516
  2. ↑ vgl Gleichmann, H. D. (1986): Die ehemaligen Eisenerzgruben im Wissener Raum (Dokument). Bertelsmann, S. 518
  3. ↑ vgl. Hoffmann, A. (1964): Beschreibung rheinlandpfälzischer Bergamtsbezirke - Betzdorf. Glückauf, S. 13
  4. ↑ vgl. Hoffmann, A. (1964): Beschreibung rheinlandpfälzischer Bergamtsbezirke - Betzdorf. Glückauf, S. 134