Die Gangzüge des Wisserlandes: Unterschied zwischen den Versionen

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Der Gangzug Petersbach-Eupel-Wingertshardt verläuft über etwa 15 km von der Ortslage Eichelhardt aus über Niederhövels bis nach Linden bei Wehbach. Hier wurden die Erzgänge [[Grube Eupel (Hövels)|Rasselskaute-Glücksstern-Eupel]] und [[Grube Wingertshardt (Hövels)|Wingertshardt]] abgebaut, die zu den bedeutendsten Erzvorkommen des Siegerlandes zählten.<br>
 
Der Gangzug Petersbach-Eupel-Wingertshardt verläuft über etwa 15 km von der Ortslage Eichelhardt aus über Niederhövels bis nach Linden bei Wehbach. Hier wurden die Erzgänge [[Grube Eupel (Hövels)|Rasselskaute-Glücksstern-Eupel]] und [[Grube Wingertshardt (Hövels)|Wingertshardt]] abgebaut, die zu den bedeutendsten Erzvorkommen des Siegerlandes zählten.<br>
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Südlich der Sieg waren die Buntmetallvorkommen in den oberen Teufen teilweise abbauwürdig <ref>{{Zitat|vor=vgl.|Seiten=126|Titel=[[Beschreibung rheinlandpfälzischer Bergamtsbezirke - Betzdorf]]|Autor=Hoffmann, A.|Jahr=1964|Erscheinungsort=Essen|Verlag=Glückauf}}</ref><br>
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Südlich der Sieg waren die Buntmetallvorkommen in den oberen Teufen teilweise abbauwürdig <ref>{{Zitat|vor=vgl.|Seiten=126|Titel=[[Beschreibung rheinlandpfälzischer Bergamtsbezirke - Betzdorf]]|Autor=Hoffmann, A.|Jahr=1964|Erscheinungsort=Essen|Verlag=Glückauf}}</ref>.<br>
 
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Ein weiterer, deutlich kleinerer Gangzug erstreckt sich über 3,5 km nördlich von Wissen auf der östlichen Seite des Wisserbachs bis nach Birken. Dieser trägt den Namen Eisenhardt-Geyersecke-Stöckerdamm. Hier waren die drei Bergwerke [[Grube Geyersecke (Birken-Honigsessen)|Grube Geyersecke]], [[Grube Neue Eisenhardt (Birken-Honigsessen)|Grube Neue Eisenhardt]] und [[Grube Ströckerdamm (Birken-Honigsessen)|Grube Ströckerdamm]] von wirtschaftlicher Bedeutung <ref>{{Zitat|vor=vgl.|Seiten=|143|Titel=[[Beschreibung rheinlandpfälzischer Bergamtsbezirke - Betzdorf]]|Autor=Hoffmann, A.|Jahr=1964|Erscheinungsort=Essen|Verlag=Glückauf}}</ref>. In den kleineren Bergwerken und Stollen ging hier noch bis 1920 ein unbedeutender Bergbau um.<br>
 
Ein weiterer, deutlich kleinerer Gangzug erstreckt sich über 3,5 km nördlich von Wissen auf der östlichen Seite des Wisserbachs bis nach Birken. Dieser trägt den Namen Eisenhardt-Geyersecke-Stöckerdamm. Hier waren die drei Bergwerke [[Grube Geyersecke (Birken-Honigsessen)|Grube Geyersecke]], [[Grube Neue Eisenhardt (Birken-Honigsessen)|Grube Neue Eisenhardt]] und [[Grube Ströckerdamm (Birken-Honigsessen)|Grube Ströckerdamm]] von wirtschaftlicher Bedeutung <ref>{{Zitat|vor=vgl.|Seiten=|143|Titel=[[Beschreibung rheinlandpfälzischer Bergamtsbezirke - Betzdorf]]|Autor=Hoffmann, A.|Jahr=1964|Erscheinungsort=Essen|Verlag=Glückauf}}</ref>. In den kleineren Bergwerken und Stollen ging hier noch bis 1920 ein unbedeutender Bergbau um.<br>
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Von Marienthal über Bitzen bis in die Nähe von Morsbach verläuft ein weiterer Gangzug. Hier wurden beispielsweise die Bergwerke [[Grube Huth (Hamm/Sieg)|Grube Huth]] oder [[Grube St. Andreas (Bitzen)|St. Andreas]] betrieben. Die Gangspalten sind hier jedoch weitgehend tektonisch zerrissen und wenig untereinander verbunden <ref>{{Zitat|vor=vgl.|Seiten=|152|Titel=[[Beschreibung rheinlandpfälzischer Bergamtsbezirke - Betzdorf]]|Autor=Hoffmann, A.|Jahr=1964|Erscheinungsort=Essen|Verlag=Glückauf}}</ref>.<br>
 
Von Marienthal über Bitzen bis in die Nähe von Morsbach verläuft ein weiterer Gangzug. Hier wurden beispielsweise die Bergwerke [[Grube Huth (Hamm/Sieg)|Grube Huth]] oder [[Grube St. Andreas (Bitzen)|St. Andreas]] betrieben. Die Gangspalten sind hier jedoch weitgehend tektonisch zerrissen und wenig untereinander verbunden <ref>{{Zitat|vor=vgl.|Seiten=|152|Titel=[[Beschreibung rheinlandpfälzischer Bergamtsbezirke - Betzdorf]]|Autor=Hoffmann, A.|Jahr=1964|Erscheinungsort=Essen|Verlag=Glückauf}}</ref>.<br>
 
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Auch am Unterlauf der Nister und bei Altenkirchen treten immer wieder Erzgänge auf. Diese bilden jedoch keinen einheitlichen Gangzug und beinhalten auch größere Mengen Buntmetalle. An verschiedenen Stellen wurde hier in kleineren Gruben Bergbau in betrieben. Hierzu gehören auch die Vorkommen, die in den Bergwerken [[Grube Mathilde (Mathilde und Güte Gottes abgebaut wurden (Hoffmann, 1964, S. 146).
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Auch am Unterlauf der Nister und bei Altenkirchen treten immer wieder Erzgänge auf. Diese bilden jedoch keinen einheitlichen Gangzug und beinhalten auch größere Mengen Buntmetalle. An verschiedenen Stellen wurde hier in kleineren Gruben Bergbau in betrieben. Hierzu gehören auch die Vorkommen, die in den Bergwerken [[Grube Mathilde (Helmeroth)|Mathilde]] und [[Grube Güte Gottes (Bruchertseifen)|Güte Gottes]] abgebaut wurden <ref>{{Zitat|vor=vgl.|Seiten=|146|Titel=[[Beschreibung rheinlandpfälzischer Bergamtsbezirke - Betzdorf]]|Autor=Hoffmann, A.|Jahr=1964|Erscheinungsort=Essen|Verlag=Glückauf}}</ref>.
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Verfasser: [[Benutzer:Christoph Eul|Christoph Eul]] und [[Roger Lang]]<br>
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Stand: 10/2025
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[[Kategorie:Beiträge von Christoph Eul|Gangzüge]]
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[[Kategorie:Geologie des Westerwaldes|Gangzüge]]
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[[Kategorie:Verbandsgemeinde Wissen|Gangzüge]]

Aktuelle Version vom 27. Oktober 2025, 19:10 Uhr

Die Rohstoffvorkommen des Wisserlandes treten in mehreren Gangzügen auf. Der Gangzug Friedrich-Vereinigung beginnt südlich der Sieg bei Steckenstein und zieht sich bis nördlich der Sieg über Wallmenroth (Dasberg) bis nach Katzwinkel. In diesem Bereich erlangten die Felder Friedrich bei Steckenstein und Vereinigung bei Katzwinkel größere Bedeutung für den Bergbau[1].

Der Gangzug Petersbach-Eupel-Wingertshardt verläuft über etwa 15 km von der Ortslage Eichelhardt aus über Niederhövels bis nach Linden bei Wehbach. Hier wurden die Erzgänge Rasselskaute-Glücksstern-Eupel und Wingertshardt abgebaut, die zu den bedeutendsten Erzvorkommen des Siegerlandes zählten.
Südlich der Sieg waren die Buntmetallvorkommen in den oberen Teufen teilweise abbauwürdig [2].

Ein weiterer, deutlich kleinerer Gangzug erstreckt sich über 3,5 km nördlich von Wissen auf der östlichen Seite des Wisserbachs bis nach Birken. Dieser trägt den Namen Eisenhardt-Geyersecke-Stöckerdamm. Hier waren die drei Bergwerke Grube Geyersecke, Grube Neue Eisenhardt und Grube Ströckerdamm von wirtschaftlicher Bedeutung [3]. In den kleineren Bergwerken und Stollen ging hier noch bis 1920 ein unbedeutender Bergbau um.

Von Marienthal über Bitzen bis in die Nähe von Morsbach verläuft ein weiterer Gangzug. Hier wurden beispielsweise die Bergwerke Grube Huth oder St. Andreas betrieben. Die Gangspalten sind hier jedoch weitgehend tektonisch zerrissen und wenig untereinander verbunden [4].

Auch am Unterlauf der Nister und bei Altenkirchen treten immer wieder Erzgänge auf. Diese bilden jedoch keinen einheitlichen Gangzug und beinhalten auch größere Mengen Buntmetalle. An verschiedenen Stellen wurde hier in kleineren Gruben Bergbau in betrieben. Hierzu gehören auch die Vorkommen, die in den Bergwerken Mathilde und Güte Gottes abgebaut wurden [5].

Verfasser: Christoph Eul und Roger Lang
Stand: 10/2025